"Die digitale Welt im Sportverein"

Impulse für die tägliche Arbeit geben, Erfahrungen miteinander austauschen und voneinander lernen: Die gut 50 Gäste, welche der Einladung zum Netzwerktreffen des Sportregion Rhein-Neckar e.V. am 13. Juni 2017gefolgt waren, hatten verschiedenste Gründe, um nach Heidelberg-Kirchheim zu kommen. Etwas mit auf den Weg bekommen haben, dürften dabei alle Interessierten. Denn die Redner, welche der Verein geladen hatte, waren ebenso breit aufgestellt, wie es das Thema „Digitalisierung im Sportverein“ vermuten ließ.

Im Wesentlichen  gliederte sich das Netzwerktreffen in drei Teile:
Während Rainer Strohbach, Digitalisierungsberater des Sportbunds Pfalz, zu Beginn den Anwesenden plakativ und anschaulich den Status quo der Digitalisierung nähergebracht hatte, ging es ab dem zweiten Teil ins Eingemachte. 

Die Vertreter der Sportbünde Pfalz (Rainer Strohbach), Rheinhessen (Thorsten Richter) und des Badischen Sportbunds Nord (Fiona Eckert) berichteten über die täglichen Herausforderungen in der Verbandsarbeit. Beziehungsweise darüber, in welcher Art und Weise Breitensportverbände von der Digitalisierung profitieren könnten. Angefangen von Mitgliederangelegenheiten über die Verwaltung des Sportabzeichens oder der eTeaching-Möglichkeiten in der Schiedsrichter- und Trainer-Ausbildung: Das Trio verdeutlichte, dass sich der Schritt ins Digitale bewähre. 

Selbiges taten auch die Vertreter der TSG Maxdorf, des WSV Mannheim-Sandhofen und des 1. Wormser Schwimmclub Poseidon e.V. Im Vergleich zu den Kollegen aus den Verbänden gab es für die Zuhörer hier jedoch kein Portrait der digitalen Möglichkeiten, sondern Best-Practice-Beispiele von der Basis. Bernd Lupberger berichtete über die digitale Veranstaltungsabwicklung des Maxdorfer Gemüselaufes. Dieser findet 2017 zum 37. Mal statt. Lupberger, welcher selbst seit der Geburtsstunde mit dabei ist, erklärte wie der Verein es möglich gemacht habe, dass das Lauf-Event kostengünstig und ohne professionelle (und teure) Hilfe gestaltet werden könne. Hierdurch würde ein vierstelliger Betrag eingespart werden. 

Peter Halder erläuterte Bedeutung, Anwendung und Potentiale des Crowdfundings. Und welchen Nutzen sein Wassersportverein daraus ziehen könne. Die kreative Herangehensweise des Stammvereins der Olympionikin Birgit Fischer ermöglicht den Verantwortlichen unabhängig von großen Sponsoren und Geldgebern zu agieren. 

Schlussendlich führte Pia Pfeiffer die Möglichkeiten der digitalen Vereinsverwaltung – am Beispiel ihres Wormser Schwimmclubs – aus. Auch sie machte deutlich, auf welche Art und Weise der Breitensport von der Digitalisierung profitieren könne. Hierdurch sei es möglich die aktuellen Herausforderungen zu meistern, so die Geschäftsstellenleiterin. 

Vorträge

Hier erhalten Sie die Möglichkeit, sich die Präsentationen der Referenten zu downloaden:

Digitaler Status bei den Sportbünden
Sportbund Rheinhessen, Torsten Richter: Digitale Welt beim Sportbund Rheinhessen 2017
Sportbund Pfalz, Rainer  Strohbach: Digitale Welt Sportbund-Pfalz
Badischer Sportbund Nord, Fiona Eckert: Vom Bleistift zum Smartphone - von der Schiefertafel zum Smartboard

Best-Practice-Beispiele aus den Vereinen
TSG Maxdorf e.V., Bernd Lupberger: Digitale Veranstaltungsabwicklung
WSV Mannheim-Sandhofen e.V., Peter Harald: Crowdfunding
Wormser-Schwimmclub Poseidon e.V., Pia Pfeiffer: Vereinsverwaltung

Videos
Die Videos zu den Vorträgen finden Sie auf unserer facebook-Seite.