Spitzensport & Studium in der Metropolregion Rhein-Neckar

Studium und Leistungssport optimal vereinen

Leistungssport ist höchst zeitintensiv und betrifft zudem eine Lebensphase, in der der Grundstein für die berufliche Karriere gelegt werden sollte. Die Initiative „Hochschulregion des Spitzensports“ der Sportregion Rhein-Neckar schafft dazu die Rahmenbedingungen für Hochleistungssportler: Spitzensport und akademische Ausbildung professionell miteinander zu vereinbaren.

Am 28. März 2007 haben neun Hochschulen der Metropolregion, die Studentenwerke Heidelberg und Mannheim sowie die Olympiastützpunkte Rhein-Neckar und Rheinland-Pfalz/Saarland die Kooperationsvereinbarung zur Förderung studierender Spitzensportler/innen unterzeichnet.

Die Initiative „Hochschulregion des Spitzensports“ der Sportregion Rhein-Neckar möchte dabei folgende Ziele umsetzen:

  • Berücksichtigung der besonderen Lebenssituation der studierenden Athleten    
  • Verhinderung von Benachteiligungen auf Grund des leistungssportlichen Engagements
  • Begleitung und Betreuung bei der Studienwahl, während des Studiums sowie beim Eintritt in die Berufswelt
  • Optimierung und Flexibilisierung der Rahmenbedingungen an den Hochschulen
  • Verbesserung der Umfeldbedingungen für die Athleten
  • Integration von Training, Lehrgängen und Wettkämpfen in ein geregeltes Studium

 

Regionale Partner im Projekt „Spitzensport & Studium“:

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg www.uni-heidelberg.de

Informationen zu den Förderleistungen, lokalen Kooperationspartnern sowie den Ansprechpartnern erhalten Sie auf der Seite des ADH unter www.adh.de/projekte oder auf der Seite des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg unter www.issw.uni-heidelberg.de/partnerhochschule.  

Universität Mannheim www.uni-mannheim.de

Schon seit 2003 ist die Universität Mannheim eine Partnerhochschule des Spitzensports. Das Mannheimer Sportstipendium sorgt seit 2009 dafür, dass der Spagat zwischen Hochleistungssport und Studium gelingt. Mit Erfolg: Bisher konnten mehr als 70 Sportlerinnen und Sportler in mehr als 20 Sportarten gefördert werden.  

Universität Koblenz-Landau www.uni-koblenz-landau.de

Pädagogische Hochschule Heidelberg www.ph-heidelberg.de/studieren-als-spitzensportler

SRH Hochschule Heidelberg www.hochschule-heidelberg.de

Fachhochschule Ludwigshafen www.hs-lu.de

Hochschule Mannheim www.hs-mannheim.de

Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim www.dhbw-mannheim.de

Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach sport.mosbach.dhbw.de/hochschulregion-des-spitzensports

Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh)

Weitere Informationen zum Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“, den Leistungen der Partner sowie zu den Partnerhochschulen erhalten Sie beim ADH unter ww.adh.de/partnerhochschule-des-spitzensports.

  

Fördervoraussetzungen

Gefördert werden A-, B- oder C-Kaderathleten. Diese müssen von den betreuenden Olympiastützpunkten oder den teilnehmenden nationalen Sportverbänden empfohlen und schriftlich benannt werden. Das Förderprogramm beginnt

  • mit dem Beitritt des Athleten zu dieser Vereinbarung und endet
  • mit dem Abschluss des Studiums oder der Leistungssportkarriere.

Beim Ausscheiden aus einem Kader bedarf es eines Gutachtens von Seiten des betreuenden Olympiastützpunktes oder des jeweiligen Sportverbandes für eine befristete Aufrechterhaltung der vereinbarten Leistungen.  

 

Profilquote

Eine Änderung des Hochschulzulassungsgesetzes in Baden-Württemberg ermöglicht die Einführung einer so genannten „Profilquote“. Diese besagt, dass in zulassungsbeschränkten Studiengängen in Form einer „Vorabquote“ bis zu 20 Prozent der zur Verfügung stehenden Studienplätze unter anderem für studierende Spitzensportlerinnen und -sportler bereitgestellt werden können. In Anspruch genommen werden kann diese Quote seit 2010 von Athletinnen und Athleten, die einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes angehören. Ob und wie hoch der Prozentsatz der so geförderten Sportlerinnen und Sportler ist, legen die Hochschulen durch ihre Satzung fest und bieten den Kaderathletinnen und Kaderathleten damit die Möglichkeit, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch am präferierten Studien- und Trainingsort studieren zu können.

Link zum Gesetzestext: www.landesrecht-bw.de

Die Satzung der Universität Heidelberg zu dieser Vorabquote finden Sie hier als download: www.uni-heidelberg.de

Die Satzung der Universität Mannheim zu dieser Vorabquote (§ 8 (1), Seite 13) finden Sie hier als download: www.uni-mannheim.de


Ab dem Sommersemester 2017 können auch in Hessen ein Prozent der Studienplätze eines Studiengangs an Spitzensportler vergeben werden, die den nötigen Numerus Clausus nicht erreicht haben. 

 

Ansprechpartner

Die Ansprechpartner der Initiative beantworten gerne Ihre Fragen.

Olympiastützpunkt Rhein-Neckar e.V.
Christoph Steinbach
06221 4766-44
c.steinbach[at]osp-mrn.de

Universität Heidelberg
Prof. Dr. Klaus Roth
06221 54-4642
klaus.roth[at]issw.uni-heidelberg.de

Universität Mannheim
Sarah Seidl
Mannheimer Sportstipendium
0621 / 181 – 3217
seidl[at]uni-mannheim.de

Projektinitiator
Sportregion Rhein-Neckar e.V.
Stephanie Wirth
0621 12987-85
sportregion[at]m-r-n.com
www.sportregion-rhein-neckar.com