News

Rund um die Sportregion Rhein-Neckar


Gold für Landauer Sportpark

Nicht nur die Sportler, sondern auch die Sportstätten in der Metropolregion Rhein-Neckar sind weltklasse! Der Landauer Sportpark setzt sich gegen 72 Projekte aus der ganzen Welt durch.

Das Internationale Olympische Komitee und die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen haben den Sport- und Freizeitcampus auf dem früheren Landesgartenschaugelände in Landau mit dem IOC/IAKS Award 2017 für besonders innovative, kreative und funktionale Sport- und Freizeitanlagen ausgezeichnet. Das teilte die Stadtverwaltung Landau gestern mit. Mit dem renommierten Architekturpreis werden alle zwei Jahre gelungene Sportanlagen prämiert. 72 Projekte in aller Welt waren für den Preis vorgeschlagen worden. Es gab Gold für vier Anlagen, darunter die Landauer, sieben Mal Silber und fünf Mal Bronze. Der 15 Hektar große Landauer Sportpark ist im Kohlelager der ehemaligen Kaserne Estienne & Foch entstanden und bietet Spiel- und Sportflächen für zahlreiche Sportarten. Das Areal wurde vom Berliner Landschaftsarchitekturbüro A24 Landschaft und dem Architekturbüro Swillus Architekten aus Werder (Havel) geplant.

Sportpark Landau Bild: https://iaksev.app.box.com/v/award2017/file/242321173131

2. Netzwerktreffen "Die digitale Welt im Sportverein"

Visionen und Entwicklungen der Digitalisierung - Die Sportregion Rhein-Neckar beleuchtet in der EWR-Turbinenhalle Onlinemöglichkeiten für Sportvereine.

Einen weiten Blick voraus wagten die Veranstalter des 2. Treffens zur „Digitalen Welt im Sportverein“. In der altehrwürdigen Turbinenhalle auf Einladung des EWR in Worms versammelten sich über 50 Multiplikatoren aus dem Sport, um sich gemeinsam mit Referenten von ZDF digital, dem Sportbund Pfalz sowie VRM lokal mit Strategien und Zukunftsvisionen in Kommunikationskanälen zu beschäftigen. Auf Einladung der Sportregion Rhein-Neckar und mit Unterstützung der Sportbünde Rheinhessen, Pfalz und dem Badischen Sportbund Nord diskutierten die Teilnehmer nach den Vorträgen lange und lebhaft – schnell war klar, dass dieses Thema den Vereinen und Verbänden unter den Nägeln brennt.

„Wir wollen nach vorne schauen und zeigen, was sich im Bereich der sozialen Medien entwickelt hat und vor allem entwickeln kann“, leitete Elke Rottmüller, Leiterin des Beirates für Vereine und Verbände in der Sportregion, ein. Ziel des Abends sei es, ergänzte Stephanie Wirth, Geschäftsführerin der Sportregion, „die Mitglieder vorzubereiten und in diesem für viele neuen Bereich auch mitzunehmen“. Als echter Visionär erwies sich anschließend Christoph Köhler, Entwickler bei ZDF digital. „Das Potential, das im Sport durch die großen Menschen- und Datenmenge liegt, sollte auch für den Sport genutzt werden“, formulierte er als Ziel. Darauf aufbauend stellte er Überlegungen an, wie und mit welcher Softwarelösung und Ansätzen so etwas denkbar sein könnte. Ausgangspunkt müsse die Basis sein, die die Bedürfnisse artikuliere, die Umsetzung müsse jedoch, so glaubt er, von Oben herunter organisiert werden. Ohne abgestimmte Strategie gehe das jedoch nicht.

Ganz ähnlich verhält es sich auf Ebene des Sportvereins, so Finja Coerdt, Mitarbeiterin für social media beim Sportbund Pfalz. Sie charakterisierte Ideen und Vorschläge, wie Internetplattformen zielgerichtet bei Vereinen und Verbänden eingesetzt werden können. „Wir brauchen eine Strategie“, sagte sie. Das klinge zwar sehr groß, am Ende vereinfache es jedoch den Ablauf, da jeder wisse, was er wann zu tun habe. Die richtige Kommunikationsstrategie zu finden und diese entsprechend an die richtige Zielgruppe zu bringen, sei grundlegend für die erfolgreiche Informationsverbreitung. Teil einer solchen ist nach wie vor die Veröffentlichung in Printmedien.

Die VRM als großes Verlagshaus hat mit VRM lokal eine neue Plattform geschaffen, um diese Bedürfnisse seitens der Vereine befriedigen zu können. Björn Baumgärtner stellte das neue Portal vor und erläuterte die Vorteile für die Vereine. „Sie geben Text und Bild ein, ein Redakteur schaut drüber und gibt Rückmeldung, wo es erscheint und was geändert wird“, so ein möglicher Ablauf. Positiv ist hier, dass es zur Interaktion mit dem Medienhaus kommt und „Texte nicht irgendwohin geschickt werden und dann ohne Antwort nicht erscheinen“.

Nach einer angeregten Diskussion zu den Beiträgen beendete die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sportregion Rhein-Neckar, Elke Rottmüller, den zweiten Teil der Veranstaltungsserie sichtlich zufrieden. „Die Diskussion hat gezeigt, dass wir die richtigen Themen setzen konnten und auch ein gewisser Druck da ist, Onlinethemen zu thematisieren. Daran wollen wir anknüpfen und in unserem sehr aktiven Netzwerk Umsetzungen anregen.“ Besonders erfreut war sie über die große Teilnehmerzahl. „Wir durften heute Vertreter aus Sport, Politik und Wirtschaft begrüßen.“ Der Wormser Sportdezernent Uwe Franz zählte ebenso dazu wie Vertreter der BASF, dem EWR oder den Sportverbänden aus Württemberg und dem Saarland.

Eine Bildergalerie sowie alle Vorträge sind unter "Die Projekte" zu finden.

2. Netzwerktreffen Digitale Welt im Sportverein Begrüßung durch Elke Rottmüller

Abschluss der Jubiläumsaktion "Sportvereint": 20 generationsübergreifende Projekte ausgewählt

Der TV 1897 Sennfeld e.V. wurde durch die Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint für das Projekt "Verein im Wandel" mit 20.000 Euro belohnt. Die zwanzigste und somit letzte Spendenübergabe komplettiert die Jubiläumsaktion Sportvereint, bei der ein Jahr lang generationsübergreifende Vereine der Metropolregion Rhein-Neckar ausgezeichnet wurden.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung bei allen Generationen und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendete die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Alle Sportprojekte sind innovativ und motivieren neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderung zu mehr gemeinsamer Bewegung.

Im Rahmen einer Abendveranstaltung des TV wurde die zwanzigste und damit letzte Spende vom Sportreferenten der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg übergeben. Die Vereinsvorsitzende Elisabeth Baier nahm die Glückwünsche freudig entgegen. Henrik Westerberg: "Das ausgezeichnete Projekt 'Verein im Wandel' beweist, wie sich Vereine zukunftsorientiert aufstellen können. Der TV Sennfeld zeigt, wie gut Menschen jeden Alters und jeder Herkunft miteinander agieren können und wie jeder Freude an Bewegung hat!" Der Turnrat und zahlreiche aktive Sportlerinnen und Sportler wohnten der Spendenübergabe mit sportlichem Rahmenprogramm und der Projektpräsentation bei.

Zum TV zählen etwa 470 Mitglieder, von denen 60% unter 16 oder über 60 Jahre alt sind. Elisabeth Baier stellte den Verein vor und sprach ihren Dank aus: "Wir freuen uns riesig, dass wir als kleiner Verein auf dem Lande so eine große Unterstützung erhalten. Durch die Förderung der Dietmar Hopp Stiftung können wir gestärkt in die Zukunft gehen".

Über das ausgezeichnete Projekt "Verein im Wandel"

Um dem demographischen Wandel gerecht zu werden entwickelte der Verein unter der Federführung von Dagmar Hufnagel das Projekt "Verein im Wandel". Darunter fällt eine umfangreiche Änderung des sportlichen Angebots seit 2014. Für Interessierte jeden Alters wird gemeinsame Bewegung in verschiedenen Kursen, Großeltern-Enkel-Turnen, Frauenturnen oder Kinder- und Jugendsport angeboten. Migranten, Kinder mit geringen Deutschkenntnissen, Kinder mit Behinderungen und Menschen aus sozial schwachen Verhältnissen werden explizit eingeladen, mitzumachen. Ein Fahrdienst steht denjenigen zur Verfügung, die sonst nicht zum Sport kommen würden.

Die Projektverantwortlichen arbeiten intensiv mit der Martin-von-Adelsheim-Schule zusammen. Jugendbegleiter und weitere Kooperationen mit den Kindergärten ergänzen das Angebot. 13 Übungsleiter kümmern sich um die Stammmitglieder und Kursbesucher, für sie leistet das Vereinsprojekt professionelle Unterstützung. Bei Fragen können sich Interessierte an die Vereinsverwaltung, Frau Dagmar Hufnagel, per E-Mail an verwaltung[at]tv-sennfeld.de oder telefonisch unter 06291/4159095 wenden.

Die Sportvereint-Spende wird für die Errichtung einer neuen flexiblen Hallentrennwand in der Turnhalle genutzt werden, so dass mehrere Gruppen parallel trainieren können ohne sich gegenseitig zu stören. "Wir im Verein stehen für positiven Fortschritt und Veränderung und freuen uns, dass wir so viele Menschen in unsere Arbeit integrieren können", schloss Dagmar Hufnagel ihre Projektvorstellung.

Der TV 1897 ist der größte Sportverein in Sennfeld und einem umfangreichen Breitensportprogramm in der Gesamtstadt Adelsheim. Er besitzt beinahe 500 Mitglieder aus allen Generationen mit einem Schwerpunkt im Kinder- und Jugendsport sowie in gesundheitsorientierten Angeboten.

Die Jubiläumsaktion Sportvereint

Die Aktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt verstärkt wird. Die Stiftung hat insgesamt 400.000 Euro für die Aktion Sportvereint bereitgestellt und sprach explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt haben sich 72 Sportvereine aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen um eine Förderung beworben. Mit der Spendenübergabe in Adelsheim endet die Aktion nach 12 Monaten und 20 Übergaben. Stifter Dietmar Hopp möchte mit der Aktion Generationen sportlich vereinen: "Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld wird bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint Vorbild und Ideenlieferant ist, um Vereinen der Metropolregion zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können und dadurch eine 'Win-Win-Situation' schaffen."

Die Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff zieht ein durchweg positives Fazit: "Die Jubiläumsaktion Sportvereint hat gezeigt, dass Vereine in der Metropolregion Rhein-Neckar alle Generationen in ihre Arbeit einbinden können und wollen – unabhängig von der Sportart. Und dass alle Generationen vom Zusammenhalt und der sozialen Teilhabe profitieren."

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint förderte Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendete dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de. Die Aktion endete mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Freudige Spendenübergabe (v.l.n.r.): Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg, Vereinsvorsitzende Elisabeth Baier, Projektleitung Dagmar Hufnagel, Bürgermeister Klaus Gramlich. Quelle: dietmar-hopp-stiftung.de

Sportverein 2020 wählt 23 Sportvereine für professionelle Unterstützung aus

Im Rahmen der Initiative Sportverein 2020 wurden 23 Vereine ausgewählt, die Gruppen-Coachings zum Aufbau bzw. zur Weiterentwicklung von Kooperationen sowie weitere professionelle Unterstützung erhalten. Erfolgreiche Praxisbeispiele der teilnehmenden Vereine werden im Herbst 2018 in einem Praxisforum vorgestellt.

Insgesamt 23 Sportvereine des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) wurden zur Teilnahme am 1. Zyklus der Initiative Sportverein 2020 ausgewählt und können von individuellen Coachings profitieren. Die Auswahlkommission setzte sich aus Vertretern der beteiligten Sportbünde, der Sportregion Rhein-Neckar sowie des Initiators BASF SE zusammen. Bei der Auswahl der Vereine wurde neben der Qualität der Bewerbungen auch auf eine ausgewogene Verteilung unterschiedlicher Vereine geachtet. Hierzu zählen unter anderem die vom Verein in seiner Bewerbung angegebene Zielgruppen-Präferenz sowie der Status ggf. bereits vorhandener Kooperationen im Verein.

Die Coachings werden durch professionelle Berater des Beratungs- und Forschungsunternehmen Nielsen Sports gemeinsam mit den Sportvereinen und (potenziellen) Partnerinstitutionen durchgeführt. Insgesamt finden pro Zyklus bis zu 10 Gruppen-Coachings mit mindestens zwei Vereinen und gegebenenfalls deren Partnerorganisationen statt. Jeder Verein nimmt dabei an einem Coaching-Termin teil, welcher von erfahrenen Nielsen Sports-Beratern auf die individuellen Bedürfnisse des Vereins und Partners zugeschnitten wird. Die Coachings des 1. Zyklus werden Ende 2017 bzw. Anfang 2018 durchgeführt.

Neben den Gruppen-Coachings bietet Sportverein 2020 weitere Unterstützung für die Sportvereine an. Alle teilnehmenden Sportvereine erhalten ein individuelles Kompetenzpaket zum Themenfeld Inklusion und Integration. Gleichzeitig wird zur Sicherstellung eines nachhaltigen Wissenstransfers gemeinsam mit den beteiligten Sportvereinen ein regionales Netzwerk gebildet.

Zusätzlich veranstaltet die Initiative im Herbst 2018 und 2020 zwei Praxisforen „Kooperation und Inklusion“, die allen Vereinen des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) offen stehen. Im Rahmen dieser Foren werden erfolgreiche Praxisbeispiele vorgestellt und wertvolle Anregungen für die Vereinsarbeit und die Entwicklung und Führung von Kooperationen gegeben. Zudem unterstützt die BASF SE im Zuge der Initiative entwickelte förderfähige Kooperationsprojekte der teilnehmenden Vereine mit jeweils bis zu 1.000 Euro.

Sportverein 2020 – Ausgangslage

Die Initiative Sportverein 2020 wurde fortgesetzt. Der Fokus der Initiative liegt auf der Neu- und Weiterentwicklung von Vereinsangeboten für Zielgruppen mit besonderem Inklusions- und Integrationsbedarf. Dabei spielen Kooperationen mit anderen Institutionen eine zentrale Rolle. Durch die zielgruppenspezifische Angebotsentwicklung werden positive Effekte für die Vereine erwartet: insb. Mitgliedergewinnung, Vielfalt in der Mitgliederstruktur, Stärkung der grundsätzlichen „Kooperationskompetenz“, Ausbau lokaler Netzwerke zu Kommunen, Politik und Wirtschaft sowie Zugang zu zusätzlichen Finanzierungsquellen, z.B. Fördermitteln.

Die Initiative läuft über drei Zyklen von 2017 bis 2020, wobei insgesamt bis zu 72 Sportvereine teilnehmen können. Nach Durchführung des 1. Zyklus (2017/18) finden in 2018 und 2019 zwei weitere Bewerbungsphasen statt.

Die Initiative Sportverein 2020 besteht aus vier Bausteinen:

  • Individuelle Kompetenzpakete zum Themenfeld Inklusion und Integration
  • Gruppen-Coachings zur Unterstützung der Sportvereine beim Aufbau bzw. bei der Weiterentwicklung von Kooperationen
  • Zwei Praxisforen „Kooperation und Inklusion“ zur Förderung des Erfahrungsaustauschs zwischen beteiligten und anderen Vereinen (im Herbst 2018 und 2020)
  • Regionales Netzwerk zur Sicherstellumg eines nachhaltigen Wissenstransfers und – austausches.

Die Fortsetzung der Initiative Sportverein 2020 wurde von der BASF SE initiiert und wird vom Badischen Sportbund Nord, dem Sportbund Pfalz, den Sportkreisen Bergstraße und Worms sowie der Sportregion Rhein-Neckar unterstützt. Umgesetzt wird das Projekt von Nielsen Sports, dem führenden Beratungs- und Forschungsunternehmen im Sport.

Alle weiteren Infos unter www.sportverein2020.de

Bild: http://www.sportverein2020.de/wp-content/uploads/2014/10/LogoClaim_m_rgb.jpg

Loading

Weitere News laden