Vergangene Projekte
Eine Auswahl der Projekte, die die Sportregion Rhein-Neckar geprägt haben.
2024: Sportverein der Zukunft
Digitalisierung und Fortschritt im Sport. - Am 28. September 2024 fand der Best-Practice-Kongress der Initiative „Sportverein der Zukunft“ statt. Alle teilnehmenden Vereine des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße und Worms waren eingeladen, ihre erfolgreich umgesetzten Digitalisierungsprojekte vorzustellen.
2024: 5. Metropolregion Rhein-Neckar HandballCup
Vom 7. bis zum 8. September ging der MRN HandballCup der B-Junioren in die 5. Runde. Die Sportregion hat gemeinsam mit den Handballverbänden (Badischer Handballverband, Hessischer Handball-Verband Bezirk Darmstadt und Pfälzer Handballverband) ein zweitägiges Turnier organisiert. Dabei ging es sowohl um sportlichen Wettkampf als auch um die Förderung des Verständnisses für die Metropolregion. Dank des Engagements unserer Hauptförderer, der Sparkasse Heidelberg und Volksbank Kraichgau, sowie des Ausrichters TSG Wiesloch, wurde Teilnehmer:innen und Zuschauer:innen ein professioneller Rahmen geboten.
2019: 15 Jahre Sportregion Rhein-Neckar
Am 16. November 2019 feierte der Verein Sportregion Rhein-Neckar mit einem Treffen der wichtigsten Akteure des regionalen Sports sein 15-jähriges Bestehen. Im Rahmen einer Jubiläumsfeier blickte der Verein im Ambiente des Portland Forums in Leimen auf seine Erfolge zurück und zeigte Visionen für die zükunftige Entwicklung des Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar auf. Sportmoderator Wolfgang Grünwald führte die 140 Gäste, darunter namhafte Sportlerinnen und Sportler, mit einer Bilder- und Videopräsentation und exklusiven Bühneninterviews durch die Vielzahl an sportlichen Errungenschaften seit der Gründung des Vereins im Jahr 2004. In 15 Jahren wuchs der gemeinnützige Verein zum wichtigsten Sportnetzwerk der Rhein-Neckar-Region heran, konnte als Austragungsort für internationale Top-Turniere gewonnen werden und durch seine zahlreichen überregionalen Projekte die Attraktvität der gesamten Region steigern. Auf die nächsten 15 Jahre!
2018: Team Pyeongchang Metropolregion Rhein-Neckar
Im Jahr 2018 gab es mit dem „Team Pyeongchang“ das erste Olympiateam der Metropolregion Rhein-Neckar bei den Winterspielen in Südkorea. Spiel um Spiel räumten die Eishockey-Helden der Metropolregion in Pyeongchang ein Top-Team nach dem anderen aus dem Weg. Im Viertelfinale Weltmeister Schweden, im Halbfinale dann Olympiasieger Kanada. Und im Finale? Da sah es bis 55,5 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit nach der Sensation schlechthin aus. Doch in der Verlängerung krönten sich die Athleten Russlands zum Olympiasieger und beendeten den Eishockey-Krimi. Dennoch feierte die Eishockey-Nationalmannschaft mit der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang den größten Erfolg in der Geschichte des Deutschen Eishockey-Bunds. Einen bedeutenden Anteil an diesem Erfolg trägt auch die Rhein-Neckar-Region mit ihrem Team Pyeongchang. Denn sechs der Spieler, die eine Eishockey-Euphorie in Deutschland entfachten, waren Mannheimer Adler: Marcel Goc, Matthias Plachta, Sinan Akdag, Dennis Endras, Markus Kink und David Wolf.
2016: 4. SportAward Rhein-Neckar erstmals öffentlich zugänglich
Alle zwei Jahre verleiht die Sportregion Rhein-Neckar den begehrten Award für herausragende sportliche Leistungen. 2016 trat die Konzeptänderung der Preisverleihung in Kraft: Erstmals fand der „Sport-Oscar“ unter Einschluss der Öffentlichkeit in neuer Location statt. Die Öffnung der Veranstaltung machte es allen Sportbegeisterten aus der Region möglich, live dabei zu sein und mit ihren sportlichen Idolen gemeinsam zu feiern - „Sport zum Anfassen", so zu sagen. Wenig überraschend waren die Tickets heiß begehrt. Insgesamt waren über 700 Gäste in der Heidelberger Stadthalle mit dabei und feierten die Errungenschaften des regionalen Sports. Aktions- und Interaktionsstände luden zum Mitmachen ein und sorgten neben musikalischen Beiträgen und akrobatischen Vorstellungen für eine ausgelassene Stimmung in der Stadthalle.
2016: 1. B-Jugend-Handball Cup der Metropolregion Rhein-Neckar
Die Metropolregion FußballCups sind bereits Paradebeispiel dafür, was die Sportregion Rhein-Neckar gemeinsam mit ihrem Netzwerk alles bewegen kann. Ein weiteres kam im September 2016 mit dem B-Jugend-Handball Cup der Metropolregion Rhein-Neckar hinzu, bei dem die besten Handballteams der Region gegeneinander antreten und den Zuschauer*innen Handball der Höchstklasse bieten. Das Besondere am Cup ist die Zusammenarbeit über die Bundesländergrenzen hinaus: Der Hessische, Badische und der Pfälzische Handballverband bündeln ihre Kräfte und setzen ein Zeichen für die sportliche Verbundenheit der Metropolregion. Diese länderübergreifende Kooperation der Handballverbände sorgt dabei nicht nur für ein erstklassiges Teilnehmerfeld, das den Ruf der Region als Handball-Hochburg jedes Jahr aufs Neue bestätigt, sondern gibt den jungen Handballer*innen auch die Chance, sich über die Verbandsgrenzen hinaus mit anderen Mannschaften zu vernetzen.
2016: Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit
Auch das Team Rio 2016 war wieder ein Erfolg für die Metropolregion Rhein-Neckar: Mit einem Team aus 27 Spitzensportler*innen schickte die Region so viele Teilnehmer wie noch nie ins brasilianische Rio de Janeiro. Die Athletinnen und Athleten brachten insgesamt 3 Silbermedaillen und 6 Bronzemedaillen zurück in die Heimat. Darüber hinaus hatte das Team Rio einen weiteren Erfolg zu verzeichnen. Im Sommer 2016 wurden die wesentlichen Ziele – sportlicher, regionaler und gesellschaftlicher Art – des Projekts mit dem Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit um einen weiteren wesentlichen Baustein erweitert. Dieser ermöglichte eine noch intensivere Förderungen des Spitzensports in der Metropolregion Rhein-Neckar.
2015: Stephanie Wirth wird erste Geschäftsführerin
Am 3. August 2015 übernimmt Stephanie Wirth als erste Frau die Geschäftsführung der Sportregion Rhein-Neckar. Die Sportwissenschaftlerin hat an der Universität Heidelberg einen Magisterabschluss erworben und später berufsbegleitend BWL studiert. „Wir freuen uns, dass wir mit Stephanie Wirth eine Geschäftsführerin verpflichten konnten, die den Sport und die Strukturen in der Metropolregion Rhein-Neckar bestens kennt. Dass sie zudem eine fundierte Ausbildung und große Erfahrung in der Gesundheitsförderung sowie im Sport für alle Alters- und Leistungsklassen mitbringt, wird sich bei vielen unserer Projekte positiv auswirken“, sagte Prof. Dr. Eckart Würzner, Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar, zu ihrem Wechsel zum Verein. Sie führt bis 2023 die Geschäfte des gemeinnützigen Vereins.
2013: Die Metropolregion als Ausrichter des Internationalen Deutschen Turnfest
Das gab es noch nie: Erstmals übernimmt mit der Metropolregion Rhein-Neckar eine gesamte Region die Gastgeberrolle für das größte Wettkampf- und Breitensportevent in der Welt. Die Sportregion Rhein-Neckar e. V. erfüllte dabei eine koordinierende Funktion. Das Internationale Deutsche Turnfest 2013 lieferte beeindruckende Zahlen: bis zu 75.000 Teilnehmer, davon 50.000 dauerhaft, 3.400 gemeldete Vereine und fast 700 Wettkämpfe. Der Startschuss fiel am 18. Mai unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck. Aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen und feierten rund um die Turnfestzentren Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg unter dem Motto „Leben in Bewegung“ miteinander ein Fest des Sports und der Begegnung.
2012: 2. Sportstiftersymposium
Beim zweiten Sportstiftersymposium am 9. Oktober 2012 lag der Fokus auf dem Bildungsaspekt des Sports sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Daher stand das Symposium unter dem Motto "Sport und Bildung – Sport ist Bildung!" Es wurde diskutiert, ob Sport und Bildung nebeneinanderstehen oder, ob Sport und Bewegung elementarer Bestandteil der Bildung sind. Ziel des Sportstiftersymposiums war es, zwischen Stiftungen und Vereinen, aber auch Schulen und Kommunen Brücken zu bauen. Zivilgesellschaftliches Engagement für Bildung sollte darüber hinaus die Potentiale des Sports erkennen und für Bildungsziele nutzen.
2012: Team London Metropolregion Rhein-Neckar
Unter dem Leitspruch "Eine Region. Ein Team. Ein Ziel: Olympia 2012" bilden 15 Spitzensportlerinnen und 14 Spitzensportler das "Team London 2012". Das Team London 2012 hat sich drei Ziele gesetzt: es will sportlich herausragend abschneiden, für die Region aktiv sein und besonderes gesellschaftliches Engagement leisten. So schrieb das Team London die Erfolgsgeschichte des Team Peking fort: Neben 4x Gold, 2x Silber und 1x Bronze sowie weiteren 15 Top-Ten Platzierungen wirken die Athlet*innen des Team London mit ihren öffentlichen Auftritten auch außerhalb des Sports als Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar. Das besondere gesellschaftliche Engagement des Team London zeigte sich beispielsweise in der Übernahme von Patenschaften für Sportprojekte. Die Olympia-Kandidat*innen setzten mit Angeboten für Kinder, Handicap-Gruppen, Schulen und Vereine Impulse für soziale Integration und gegen Bewegungsmangel.
2012: 2. Ehrenamtsaward - You Are The Champions
Nach einer erfolgreichen Initiativveranstaltung in 2007 folgte die Neuauflage in 2012: Beim großen Dankeschön-Event am 31. März wurden in der SAP Arena wieder die besten Bewerbungen ausgezeichnet. Mit der Initiative „You are the Champions!“ belohnten die Sportregion Rhein-Neckar und der Hauptsponsor BASF SE gemeinsam mit den drei Sportbünden der Metropolregion die vielen Freiwilligen in den über 2.800 Sportvereinen der Region, die sich mit Leidenschaft und Herzblut für den Sport engagieren. Rund 10.000 geladene Vereinsmitglieder erlebten gemeinsam einen unvergesslichen Abend mit einem attraktiven Rahmenprogramm aus Liveacts, Musik und vielen prominenten Gästen. Neben Hauptsponsor BASF SE waren das Turnfest 2013 sowie die Sportbünde aus Baden, der Pfalz und Hessen Kooperationspartner der Initiative.
2010: 1. Sportstiftersymposium im Rahmen der Veranstaltung „Fest der Begegnung“
Unter dem Motto „Stiften im Sport: Motor für Soziales, Bildung und Gesundheit“ fand unter Leitung der Sportregion Rhein-Neckar und der Gesellschaft für Sportmanagement und Beratung mbH das erste Sportstiftersymposium 2010 im Rosengarten Mannheim statt. Rund 140 Zuhörer aus Vereinen und Verbänden, der öffentlichen Hand, Stiftungen und Medienvertretern erhielten die Möglichkeit sich über die verschiedenen Seiten zu informieren und sich beim Get-Together auszutauschen. Ziel des Symposiums war es zum einen bei Stiftern ein Bewusstsein für den Förderzweck Sport zu schaffen und zum anderen bei Sportorganisationen ein Bewusstsein für gezieltes Fundraising herzustellen.
2010: 1. SportAward Rhein-Neckar
Mit der ersten Verleihung des SportAward Rhein-Neckar - damals noch unter dem Namen Victor SportAward - im April 2010 ehrt die Metropolregion Rhein-Neckar die großartigen Erfolge von Sportler*innen der Rhein-Neckar-Region. Auch besondere gesellschaftliche und soziale Leistungen im Sport bekommen bei der Sportlerehrung ihre verdiente Anerkennung. Bei der Preisverleihung setzen wir den Fokus nicht nur auf Leistungs-/ Spitzensport, sondern ehren auch gezielt den Breiten- und Freizeitsport. Denn Sportler*innen und Ehrenamtliche sind Vorbilder: Sie stehen für idealtypische Werte wie Leistungswille, Teamgeist und Fairplay. In traumhafter Kulisse des Heidelberger Schlosses kamen beim ersten SportAward 300 geladene Gäste zusammen, um ausgelassen auf den Sport in der Region anzustoßen. Seit der erfolgreichen ersten Veranstaltung 2010 wird der Sport-Oscar im Rhythmus von zwei Jahren in diesen Kategorien verliehen: Top-Sportlerin, Top-Sportler, Top-Trainer*in, Top-Mannschaft, Top-Talent, Top-Vorbild als Persönlichkeit und Top-Vorbild als Verein und Publikumsliebling.
2009: Fit Kids für morgen
Die Weichen für den Guinness-Weltrekord die „Größte Schulklasse der Welt“ waren gestellt. 9.079 Schülerinnen und Schüler aus der Metropolregion Rhein-Neckar verwandelten am 12. Mai 2009 die SAP Arena in ein gigantisches Klassenzimmer und setzten so ein Signal für eine gesündere und sportliche Lebensweise. Die öffentliche und mediale Resonanz auf das Top-Event der Sportregion Rhein-Neckar war überwältigend: Insgesamt haben sich über 600 Schulklassen am Ideenwettbewerb zum Thema Fitness an Schulen und am Gesundheits-Quiz beteiligt. Somit war der Weltrekord perfekt: die Sportregion Rhein-Neckar erhält die Eintragung ins Guiness Buch der Rekorde für den größten Ernährungsunterricht der Welt.
2009: 1. Frauen-Fußball-MetropolCup
Hallenfußball auf höchstem Niveau: Seit 2009 werden auf Initiative der Sportregion Rhein-Neckar die Metropolregion FußballCups der Frauen jährlich in Rauenberg ausgespielt. Jedes Jahr im Januar trifft man hier auf eine prall gefüllte Mannaberghalle, bei der die Stimmung bis aufs Höchstniveau anläuft. Neben dem Finalturnier, dem renommierten SAP FußballCup, findet mit dem Sodexo FußballCup zuvor ein Qualifikationsturnier für regionale Topteams und mit dem ENTEGA FußballCup ein Turnier für weibliche U17-Bundesligateams statt. Mit dem Turnierwochenende fördert die Sportregion Rhein-Neckar ganz entschieden den Frauenfußball - und das mit Erfolg. Aus dem regionalen Gedanken ist inzwischen ein überregionales Leuchtturm-Projekt geworden, das B-Juniorinnen- und Frauen-Fußball auf höchstem Niveau bietet. Der SAP Cup zählt zu den besten Frauenturnieren Deutschlands und ist ein Highlight in der Hallensaison. Ermöglicht wird der Cup durch die überregionale Zusammenarbeit des Badischen Fußballverbands und des Südwestdeutschen Fußballverbands, einem großen Team aus Helfern, den Organisatoren Georg Kühling und Otmar Schork und vor allem von einem Netzwerk an Unterstützern und Freunden des Fußballs.
2008: Skate-Region Rhein-Neckar: KIDS ON SKATES
Inlineskating hat sich zu einer beliebten Ausdauersportart entwickelt. Um die Bedingungen für die Disziplin zu verbessern, hat die Sportregion unter der Leitung von Markus Kunkel das Projekt Skate-Region Rhein-Neckar für Inlineskater und Rollstuhlsportler*innen initiiert. Primäres Ziel des Projekts war es, bessere Strecken für den Skate-Sport zu schaffen. Zudem sollten die verschiedenen Skate-Sportarten noch bekannter gemacht werden. Mit Beginn des neuen Schuljahres startete daher die Aktion „Kids on Skates", die in der Metropolregion Rhein-Neckar Inline-Fahrsicherheits-Trainings in Grundschulen anbot. Ganze 4000 Grundschüler*innen aus der Metropolregion nahmen im Schuljahr 2008/2009 an dem Grundkurs der Skate-Region Rhein-Neckar teil. Deutschlandweit war KIDS ON SKATES das größte Ausbildungskonzept im Inlineskating an Schulen.
2008: Handball bewegt Schule
„Handball bewegt Schule" hat von 2008 bis 2014 mehr als 22.000 Schüler*innen die Sportart Handball nähergebracht. Mit dem bundesweit einmaligen Projekt der Sportregion Rhein-Neckar e. V. und der drei Handballverbände aus der Metropolregion – dem Badischen Handball-Verband, dem Pfälzer Handball-Verband und dem Handballbezirk Darmstadt im Hessischen Handballverband – wurden über 140 Grundschulen erreicht. Ziel war es, Kinder möglichst frühzeitig für Handball zu begeistern und sie schon in der Schule mit der Mannschaftssportart in Berührung zu bringen. Dass gerade in der Sportregion Rhein-Neckar das bundesweit einzigartige Projekt gestartet wird, lag nahe: Denn mit den Rhein-Neckar Löwen, der TSG Ketsch, der TSG Friesenheim, der HSG Bensheim/Auerbach und der HG Oftersheim/Schwetzingen waren gleich fünf Bundesligavereine hier zu Hause. Sie unterstützten „Handball bewegt Schule“ aktiv: Bei allen Grundschulspielfesten waren Spielerinnen und Spieler aus den Bundesliga-Teams dabei.
2008: Team Peking Metropolregion Rhein-Neckar
Schon im Jahr 2005 entstand das Projekt „Team Peking 2008 der Metropolregion Rhein-Neckar", mit dem Ziel eine Gruppe von Spitzenathlet*innen auf dem Weg bis zu den Olympischen Sommerspielen in Peking zu begleiten und tatkräftig zu unterstützen. Den Spitzenportler*innen sollten ideale Bedingungen für ihre sportliche und berufliche Entwicklung geboten werden, damit sie bei den olympischen Sommerspielen 2008 in China auf ihrem Höchstleistungsniveau antreten konnten. Diese Bestrebungen trugen schon bald Früchte: Mit drei Olympiasiegern Nicole Reinhardt, Niklas Meinert und Hannelore Brenner und einem Bronzemedaillengewinner Björn Goldschmidt konnte das Team Peking 2008 eine erfreuliche Medaillenbilanz ziehen.
2008: 1. B-Jugend Metropol-Cup Rhein-Neckar
Rasanter Hallenfußball, mehrere Spielorte und die besten Teams der Metropolregion Rhein-Neckar - das bot von 2008 bis 2017 der B-Jugend Metropol-Cup Rhein-Neckar. Jedes Jahr traten bei dem länderübergreifenden Cup die besten Jungen- und Mädchenteams aus Baden, Hessen und der Pfalz gegeneinander an, um den jeweiligen U17-Champion auszuspielen. Der Cup steht sinnbildlich für die einzigartige Zusammenarbeit der Fußballverbände Nordbaden, Südwest und Hessen. Für die Teams besteht so die Möglichkeit, über die Grenzen des jeweiligen Bundeslandes hinaus auf andere sportliche Gegner zu treffen und sich mit der Metropolregion Rhein-Neckar zu identifizieren. Seit 2018 wird an der Neuauflage des B-Jugend-Turniers gearbeitet.
2007: Spagat zwischen Spitzensport und Studium - Hochschulregion des Spitzensports
Zum ersten Mal wurde eine ganze Region zur "Hochschulregion des Spitzensports" ernannt. Unter der Federführung des Vereins Sportregion Rhein-Neckar haben die wichtigsten Hochschuleinrichtungen, Berufsakademien, Studierendenwerke und Olympiastützpunkte in Rhein-Neckar damit eine bundesweit einzigartige Kooperationsvereinbarung auf den Weg gebracht. Die seitdem bestehende Initiative hilft Spitzensportler*innen, den Spagat zwischen sportlicher Höchstleistung und einer erfolgreichen Berufsausbildung zu meistern. Seit der Ernennung zur Hochschulregion des Spitzensports gilt die Metropolregion Rhein-Neckar als Anziehungspunkt für studierende Leistungsportler*innen aus ganz Deutschland.
2007: You Are The Champions
Im März 2007 hieß es in der Metropolregion Rhein-Neckar "Danke sagen", und zwar an all die ehrenamtlichen Helfer, die den Sport in der Region Tag für Tag voranbringen. Mit dem Event „You are the Champions“ in der SAP Arena würdigte die Sportregion Rhein-Neckar Tausende von Ehrenamtlichen. Es war ein Abend der Anerkennung, der seinen Höhepunkt mit der Preisverleihung im Gesamtwert von 50.000 Euro an die Gewinner des Ehrenamts-Awards erreichte. Dieser wurde unter der Schirmherrschaft von Dr. Thomas Bach, Präsident des DOSB, in fünf Kategorien verliehen. Den Gästen wurde ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit deutschen Showgrößen geboten. Einen wesentlichen Anteil zum Gelingen der einmaligen Initiative trugen die Sportbünde aus Baden, Hessen und Pfalz bei, welche die Idee in die Vereine brachten und diese zum Mitmachen motivierten. Für ihr Event "You are the Champions" bekam die Sportregion Rhein-Neckar den „Internationalen Sponsoring-Award".
2006: BASF-Roadshow: Weltfußball in der Metropolregion Rhein-Neckar
Ole, ole, ole, ole! Bei der Männer-Fußball-WM 2006 gab es mit der BASF-Roadshow ein Publicviewing der ganz besonderen Art in der Metropolregion Rhein-Neckar. Eine mobile LED-Videoleinwand fuhr durch die Region und wechselte täglich ihren Standort - dabei entschied das Los. Ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Bands und Aktionsangeboten garantierte Unterhaltung für die ganze Familie. Die BASF Roadshow hat gezeigt: Sport bringt die Region zusammen. Mehr als 14.000 Menschen schauten gemeinsam auf dem Hockenheimring das Halbfinale. Insgesamt trafen im Rahmen der Aktion 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zusammen, um das Sommermärchen perfekt zu machen.
2006: Neues Konzept BASF Triathlon Cup Rhein-Neckar
Im August 2006 zeigt sich der Rhein-Neckar-Triathlon-Cup erstmals mit einem neuen Gesicht. Die Sportregion Rhein-Neckar e. V. führt fünf Triathlon-Veranstalter westlich und östlich des Rheins zusammen. Neben Hessen und Baden-Württemberg zählte nun auch Rheinland-Pfalz in die Wertung des Triathlon-Cups. So konnte mit dem ersten eigenen Projekt der Sportregion Rhein-Neckar ermöglicht werden, dass am Cup Weltklasse-Athleten wie Hawaii-Ironman-Sieger Norman Stadler (2004 und 2006) und Thomas Hellriegel (1997), Timo Bracht oder Alexander Taubert (MTG) teilnehmen. Dies erhöht die Attraktivität des Triathlon-Cups beachtlich– auch für weniger leistungsorientierte Athlet*innen. Der Cup zählt bis dato zu den anspruchsvollsten Wettkampfserien in Deutschland, der jedes Jahr besonders hohe Besucher- und Teilnehmerzahlen zu verzeichnen hat.