Anpacken beim Freiwilligentag unserer Metropolregion

In den nächsten Wochen wird wohl kaum jemand an ihnen vorbeikommen: Vier blaue Riesenwürfel werben an vier Standorten in der Region für den Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar.

Seit kurzem stehen diese 4x4x4 Meter großen Exemplare vor dem Mannheimer Hauptbahnhof und der Rhein-Galerie in Ludwigshafen, in Kürze außerdem vor dem Heidelberger Hauptbahnhof und dem Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim. Die Botschaft an alle Bürger: Mit anpacken, gemeinsam was schaffen und am 19. September gemeinnützige Einrichtungen und Vereine tatkräftig überall in der Metropolregion Rhein-Neckar unterstützen.

Bereits über 100 Projekte sind auf der Internetseite www.wir-schaffen-was.de registriert, davon auch einige in Mannheim, Heidelberg, Lud-wigshafen und Viernheim. „Es ist großartig zu sehen, wie hoch die Resonanz auf den Freiwilligentag auch in diesem besonderen Jahr ist. In allen Städten und Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar erge-ben sich wunderbare Projekte – der Wille, mitanzupacken und die Bereitschaft, sich für die Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen, ist enorm hoch. Die Vorfreude auf den Freiwilligentag wächst stetig“, so Kirsten Korte, Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.).

Helfende Hände gesucht – Glücksgefühle garantiert

Die Auswahl an Möglichkeiten zu helfen ist vielfältig und wächst täglich weiter. Eigene Projekte, die einen gemeinnützigen Hintergrund haben, können noch bis zum 31. August eingereicht werden: Das Gestalten von Freizeitgeländen, Müllsammeln auf öffentlichen Flächen, Fluss- und Uferreinigungen oder auch kontaktlose Angebote – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die bestehenden Projekte suchen noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter. „Helfende Hände sind überall willkommen“, lautet deshalb der gemeinsame Appell der Kommunen in den Städten Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und Viernheim sowie darüber hinaus in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar. Als Dankeschön
erhalten alle Teilnehmer ein blaues „Wir schaffen was“-T-Shirt sowie freie Fahrt zu den Projekten mit den Bussen und Bahnen des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Anmeldungen als Helfer und die Einreichung eigener Projekte sind jederzeit online unter www.wir-schaffenwas.de  möglich.

Materialspenden willkommen
Viele Projekte benötigen neben fleißigen Helfern derzeit zudem noch Unterstützung in Form von Materialspenden. Firmen und Privatpersonen, die auf diesem Wege zum Gelingen des Freiwilligentages beitragen möchten, können sich – ebenfalls unter www.wir-schaffen-was.de – ein Projekt aussuchen, das sie unterstützen möchten. Das Freiwilligentag-Team stellt auf Anfrage gerne den Kontakt mit den Projektanbietenden her.

Auch online mitmachen
Manche von früheren Freiwilligentagen bekannte Aktionen werden aufgrund der aktuellen Situation nicht durchführbar sein. Stattdessen werden digitale Projekte angeboten, die sowohl das Ehrenamt in seiner Zukunftsfähigkeit stärken als auch eine Plattform zur Präsentation von Vereinsarbeit bieten. Geplant sind zum Beispiel weiterbildende Online-Workshops und -seminare für Vereine und ehrenamtliche Organisationen. Themen sind etwa Mitglieder-Anwerbung, Fundraising, Online-
Marketing, Social Media-Einsatz, Finanzen und Steuern sowie Datenschutz. Auskünfte rund um den Freiwilligentag geben sowohl das Team des Freiwilligentages unter freiwilligentag[at]m-r-n.com  als auch die kommunalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort.

Foto: Metropolregion Rhein-Neckar Foto: Metropolregion Rhein-Neckar