HEKA energy HandballCup ein voller Erfolg!

TSG Wiesloch gewinnt vor eigener Kulisse, Junglöwen verteidigen Titel.

Bei der insgesamt dritten Ausgabe des HandballCups der Sportregion Rhein-Neckar in Wiesloch setzten sich die TSG Wiesloch und die Rhein-Neckar Löwen durch. Während die Junglöwen ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, gewann bei den B-Juniorinnen erneut ein Team, das sich am Tag zuvor für das Finalturnier qualifiziert hatte.

Bereits am 8. September wurde in Wiesloch hochklassiger Handball geboten – vor allem von zwei Mannschaften. Souverän setzten sich die TSG Wiesloch und TV Hochdorf mit drei klaren Siegen durch. Dass sie das Niveau der gesetzten Teilnehmer hatten, bestätigten sie auch am Sonntag. Während die männlichen Qualifikanten erst im letzten Vorrundenspiel gegen die Junglöwen den Finaleinzug verpassten, zogen die Gastgeberinnen mit Siegen gegen Friesenheim und Ketsch ins Endspiel ein. Ein Favorit war nach der Vorrunde nicht zu erkennen.

Beide Vorjahressieger taten sich schwer, die Junglöwen qualifizierten sich nach zwei ganz engen Spielen letztlich mit einem souveränen Sieg gegen Hochdorf. Auch die Kurpfalz Bären aus Ketsch hatten ihre Mühe und unterlagen im Gruppenspiel genauso wie im Finale der TSG Wiesloch.

Ein besonderes Highlight boten erneut die Wieslocher Wiesel. Die inklusive Handballmannschaft spielte in gemixten Teams mit ehemaligen Handballgrößen der Region. Holger Löhr, Uli Roth, Marc Nagel, Andre Bechtold, Matthias Rohr, der aktuelle Bundesligaspieler Kai Dippe und andere namhafte Spieler
gaben sich erneut die Ehre und hatten viel Spaß daran, den Wieseln aufzulegen. Schnell wich die Nervosität der Spieler mit geistiger Behinderung der Freude über jede gelungene Aktion. Anschließend genossen sie sichtlich die stehenden Ovationen der voll besetzten Tribüne.

Nach der Einlage wurde es aber schnell wieder ernst. Das Finale der Juniorinnen war von Beginn an umkämpft. Schließlich konnten die Gastgeber sich aber ein wenig absetzen. In den finalen fünf Minuten verwalteten sie lange einen Drei-Punkte-Vorsprung und brachten schließlich einen 12:10-Sieg ins Ziel.

Im Finale der B-Junioren zeigten die Favoriten aus Kronau hingegen eine dominante Leistung und etablierten schnell einen klaren Vorsprung. Daran gab es im weiteren Spielverlauf für die Eulen aus Friesenheim wenig zu rütteln. Souverän fuhren die Junglöwen den Sieg nach Hause, 15:11 lautete das Endergebnis.

Die besten Spieler kamen diesmal aus Pforzheim und Friesenheim. Lukas Süsser und Jasmin Jung wurden von den Trainern für besonders starke Leistungen gewürdigt. Die entscheidenden Mädchen spielten allerdings bei der TSG Wiesloch. Elena Winnewisser trug mit zwölf Toren zum Turniersieg bei, Sina Golla wurde zur besten Torhüterin gewählt. Bei den Jungs war Paul Blohm mit elf
Toren der treffsicherste Spieler, bester Torhüter wurde David Späth von den Junglöwen.

Dass der erste HEKA energy HandballCup verdiente Sieger gefunden hatte, befand auch Kai Seewöster, Geschäftsführer des Namensgebers: "Die Löwen haben ihre Routine ausgespielt. Dass Wiesloch als Qualifikant das Turnier gewinnt, ist natürlich ein Highlight. Das spricht für die gute Jugendarbeit der TSG." Neben dem hohen sportlichen Level des Turniers würdigte er vor allem die Leistung der Wiesel sowie das Engagement der Ex-Profis: "Das Einlagespiel ist nicht mehr wegzudenken."

Erfreulich war ebenso die gestiegene Zuschauerresonanz in der Halle und die reibungslose Organisation durch die TSG Wiesloch. Am Ende freuten sich alle Beteiligten und Ehrengäste, darunter Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Stephanie Wirth und Gerhard Schäfer von der Sportregion Rhein-Neckar, die Vertreterinnen und Vertreter der Handball-Verbände sowie die Sponsoren, ohne deren Engagement ein Turnier dieser Größenordnung nicht realisierbar
wäre, über eine rundum gelungene Premiere unter dem Namen HEKA energy HandballCup.

PS: Alle Ergebnisse und Informationen zum HEKA energy HandballCup finden Sie unter: www.metropolregion-handballcup.de