Ludwigshafen Challenger

"Es ist ein tolles Feld mit einer hohen Leistungsdichte.", freut sich Turnierdirektor Heiko Hampl auf die Premiere in Ludwigshafen.

Ladies and Gentlemen, the players are ready!

So wird es am Montag, dem 1. Juli, auf der Anlage des BASF Tennisclub aus dem Mikrofon der Schiedsrichter tönen und dann hat eine aufregende Vorbereitungszeit ihr vorläufiges Ende gefunden. Wer ein Challenger in der ersten Woche eines Grand Slams veranstaltet, richtet seinen Blick immer auf den live Score der Qualifikation. Die Ergebnisse zauberten Turnierdirektor Heiko Hampl oft ein Lächeln ins Gesicht: "Es ist jedes Jahr dasselbe Spiel. Des einen Leid des anderen Freud. Mit Henri Laaksonen, Yannick Maden und Stefano Travaglia kommen drei Top 100 Spieler zu uns und Dustin Brown wird ebenfalls sein Können zeigen, da er gegen den jungen Mikael Ymer knapp verloren hat in Wimbledon. Es ist ein tolles Feld mit einer hohen Leistungsdichte."

Es sind also viele Teilnehmer des ATP Ludwigshafen Challengers - kurz LUC – knapp vor den großen Bühnen und den leckeren finanziellen Fleischtöpfen. Denn während man als Sieger bei LUC mit 6190 Euro nach Hause fährt, bekommt man für eine Erstrundenniederlage in Wimbledon 45.000 Pfund, rund 50.000 Euro. Die 80 Punkte für die Weltrangliste werden dem Sieger weit mehr wert sein. "Für Yannick Maden würden die Punkte die sichere Qualifikation für das Hauptfeld der US Open bedeuten. Das sollte doch Motivation genug sein." So Hampl.

Die Wildcard Spieler sind allesamt in toller Form. Johannes Härteis, Benny Hassan, Julian Lenz und Daniel Altmeier haben in den letzten Wochen stark aufgespielt auf der Challenger Tour. Hassan und Lenz erreichten sogar je ein Halbfinale. Lokalmatador Vincent Schneider ist frisch gebackener Rheinland-Pfalz Meister und hat damit gezeigt, dass die Eingewöhnung auf Sand erfolgreich gelungen ist. Es kann sich also kein Spieler bei der Auslosung freuen, wenn er auf einen Wildcard Besitzer trifft. Das zeigt wie gering die Leistungsabstände sind, was für die Spannung eines Turniers nur gut sein kann. Da sieht auch Myriam Bohlender so. Die frisch gebackene Turniermanagerin freut sich auf die vielen Duelle auf Augenhöhe und sagt "Das wird eine tolle Woche. Man weiß gar nicht, ob es überhaupt einen Favoriten gibt."

Der Vorsitzende des gastgebenden BASF Tennisclub, Frank Stauder, wünscht sich, allen Partnern sowie Zuschauern, dass sie sich wohlfühlen auf der wunderschönen, parkähnlichen Anlage und sagt "Der Vorstand des BASF Tennisclub möchte, dass wir als gute Gastgeber wahrgenommen werden. Das Teilnehmerfeld ist wirklich hochklassig, so dass wir alle ein schöne Zeit zusammen verbringen werden beim LUC".

Tickets gibt es an der Tageskasse, bei Vorverkaufsstellen und bei dem Ticketpartner ADticket unter: www.adticket.de

Weitere Infos auf: www.ludwigshafen-challenger.de