Trainersymposium 2019 des Pfälzer Handball Verbandes

Thema: Motivation + Innovation

21. Juni – 23. Juni 2019

LSB-Sportschule

Innovationen sind eigentlich ein stetiger Bestandteil der gesamten Menschheitsgeschichte. Durch die Digitalisierung rückt die Notwendigkeit immer schnellerer und besserer Innovationen ins tägliche Blickfeld.

Motivation bedeutet, dass menschliches Verhalten zielgerichtet oder zielstrebig ist. Ob und wie Menschen motiviert sind oder motiviert werden können – für diese Erklärung gibt es unterschiedliche Konzepte und zahlreiche Antworten.

So war der Schwerpunkt des neuen Trainersymposiums des Pfälzer Handball Verbandes schnell gefunden: Motivation und Innovation. An 3 Tagen will der Lehrstab des PfHVs mit Unterstützung von 4 Toptrainern aus der HBL und vom DHB Ideen und Möglichkeiten für Trainer und Übungsleiter aufzeigen, eine kontinuierliche Innovation im Handball zu erreichen – verbunden mit hoher Motivation der Spielerinnen und Spieler.

Die Referenten am 21./ 22./ 23. Juni in Schifferstadt sind:

Sebastian Hinze war als Handballspieler zunächst bei der TG Cronenberg, dem LTV Wuppertal und der SG Solingen aktiv. Ab 2006 spielte der 1,83 Meter große Kreisläufer beim durch die Fusion des LTV Wuppertal mit der SG Solingen entstandenen Zweitligisten Bergischer HC, mit dem ihm 2011 zum Ende seiner Spielerlaufbahn der Aufstieg in die 1. Liga gelang.Während seiner aktiven Zeit engagierte er sich als Trainer im Jugendbereich. Im Jahr 2010 übernahm Hinze die Koordination der Nachwuchsabteilung des Bergischen HC.
Nachdem der Bergische HC im Mai 2012 den Trainer Hans-Dieter Schmitz beurlaubte, übernahm Hinze übergangsweise gemeinsam mit Co-Trainer Chrischa Hannawald und dem Spieler Kristoffer Kleven Moen das Traineramt für die letzten drei Spieltage. Seit der Saison 2012/13 ist er Cheftrainer des BHC, mit dem er 2013 in die 1. Liga aufstieg. Ihm gelang 2018 die Rückkehr ins Oberhaus und spielt dort als Neuling eine viel beachtete Saison. Damit gehört der 39-Jährige zu den aussichtsreichen Kandidaten zum Titel "Handball-Trainer des Jahres". Gleichwohl hört er solches Lob eher ungern. Denn erstens weiß er, dass hinter der fulminanten Rückkehr des Clubs indie Erste Liga nach dem bitteren Abstieg in der Vorsaison ein ganzes Team im Verein steht. Und zweitens ist ihm klar, dass auch in seinem Sport der Erfolg über einen längeren Zeitraum immer von sehr vielen Faktoren abhängig bleibt. (Quelle handball-world.com / Wikipedia)

Maik Nowak übernahm zum September 2018 hauptamtlich die Aufgaben desU17/U18-Bundestrainers weiblich und des Bundestrainers Sportfördergruppe Handball. "Maik Nowak ist in der Arbeit mit weiblichen und männlichen Talenten sehr erfahren und damit neben der U17/U18-Nationalmannschaft weiblich auch für unsere Soldatinnen und Soldaten der Sportfördergruppe ein kompetenter Ansprechpartner. Wir werden damit überdies der Entwicklung gerecht, dass wir immer mehr Sportsoldatinnen in unseren Kadern haben", sagt Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs des Deutschen Handballbundes. Nowak arbeitet bereits seit 2012 für den DHB - zunächst als Assistent des damaligen Bundestrainer Heine Jensen und Leistungssportkoordinator für den weiblichen Nachwuchs, dann als Nachwuchskoordinator. Gemeinsam mit DHB-Trainerin Zuzana Porvaznikova führte der Diplom-Sportlehrer die U17-Nationalmannschaft weiblich im August vergangenen Jahres zum Gewinn der Europameisterschaft. In der Zwischenzeit setzt Nowak, der noch als Lehrer am Sportgymnasium Leipzig arbeitet, den Weg mit den DHB-Talenten auf Honorarbasis fort. Höhepunkt dieses Sommers wird vom 3. bis zum 19. August die U18-Weltmeisterschaft in Polen sein. "Wir haben in den vergangenen Jahren bezüglich der Entwicklung des weiblichen Bereiches beim DHB schon sehr viel erreicht, aber es geht noch mehr", sagt Maik Nowak. "Darüber hinaus ist es immer wieder eine Herausforderung und macht sehr viel Spaß, den besten deutschen Spielerinnen der jeweiligen Jahrgänge auf ihrem Weg zu helfen, in die internationale Spitze und in die Bundesliga vorzudringen." Der Sachse blickt auf eine erfolgreiche Laufbahn in der Handball Bundesliga Frauen zurück. Mit dem HC Leipzig gewann er dreimal die Deutsche Meisterschaft, eroberte zweimal den DHB-Pokal und erreichte zudem 1997 das Finale des Europapokals der Pokalsieger. Zwischenzeitlich engagierte sich der Vater von zwei Töchtern auch als Sportdirektor und Trainer bei den Männern des EHV Aue. (Quelle DHB)

Wieland Schmidt gilt als einer der weltbesten Torhüter der Handball-Geschichte. Mit der DDR und seinem Verein SC Magdeburg feierte er in den 1970er und 1980er Jahren große Erfolge. Das Karriere-Highlight war der Olympia-Triumph in Moskau, als Gastgeber und Topfavorit UdSSR im Finale mit 23:22 nach Verlängerung bezwungen wurde. In letzter Sekunde wehrte Schmidt damals einen Wurf von Alexander Karschakewitsch ab und machte so die Sensation perfekt. "Das hat sich im Gedächtnis eingebrannt, zumal ich oft darauf angesprochen werde", erzählt Schmidt. Seine erfolgreiche Laufbahn ließ Schmidt nach dem Mauerfall in der Bundesliga bei der SGHameln ausklingen. Wieland Schmidt ist dem Handball immer noch eng verbunden - als Torwarttrainer für den weiblichen DHB-Nachwuchs und beim HC Leipzig. (Quelle handball-world.news)

Erik Wudtke war neben seiner Tätigkeit als Vereinstrainer in der Nachwuchsförderung beim Handball-Verband Mittelrhein und beim Hamburger Handball-Verband engagiert. Vom August 2012 bis Juli 2013 war er zusätzlich beim Hamburger Handball-Verband als Landestrainer angestellt. Anschließend übernahm er das Traineramt beim Drittligisten TuS Ferndorf. Unter seiner Leitung stieg der TuS Ferndorf in der Saison 2014/15 in die 2. Bundesliga auf. Anschließend wechselte Wudtke zum TSV Bayer Dormagen, bei dem er als Jugendkoordinator sowie als Trainer der C-Jugend tätig war.
Ab Dezember 2015 war er zusätzlich als Co-Trainer der deutschen Junioren-Nationalmannschaft tätig. Im März 2016 übernahm er das Amt des Sportlichen Leiters beim TSV Bayer Dormagen. Im Februar 2017 wurde Wudtke zum Nationaltrainer der deutschen Junioren-Nationalmannschaft befördert. Daraufhin beendete er seine Tätigkeit beim TSV Bayer Dormagen. Seit dem Januar 2018 ist er für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft verantwortlich. (Quelle handball-world.com / wikipedia)

Motiviert bis in die Haarspitzen wird das Team um Lehrwart Klaus Bethäuser alles dafür geben, dass wir unseren Gästen – wie gewohnt – einen außergewöhnlichen Workshop in erstklassiger Atmosphäre mit spannenden Trainerpersönlichkeiten, neuen Impulsen und vor allem viel positiver Energie und Emotion bieten. Darüber hinaus besteht ausreichend Zeit für intensives Networking innerhalb der Handball-Community.

Eine Übersicht über das geplante Programm finden Sie hier auf Seite 5 und 6.